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Donnerstag, 1.Oktober 2009, 22.00 Uhr, Dreieinigkeitskirche Frau Contra Bass Saal 3
Seit 2003 reduzieren Katharina Debus und Hanns Höhn Popsongs auf ihre Essenz und lassen sie auf vielfältigen Club- oder Festival-Gastspielen neu entstehen. Ein musikalischer Umbau bis auf die Grundmauern. „Beide Instrumente sind hier im Grunde nackt, geben sich gegenseitig Schutz und finden darüber zu einer Freiheit, die zu jedem Zeitpunkt ein Wagnis darstellt“ schrieb im September 2007 das Fachmagazin Jazzpodium zum Erscheinen ihrer Debut-CD. Zwei Jahre und dutzende Gigs später ist die Zeit reif für eine zweite Platte. Und Frau Contra Bass beweisen mit „Saal 3“, dass ihr exzentrischer Blick auf die Kompositionen von Udo Lindenberg, Steve Miller oder Jamiroquai vielfältige Facetten hat.
Ein Gefühl für kleine, feine Gesten beweisen Frau Contra Bass auch mit ihrem Albumtitel, der schlicht den Produktionsort benennt: „Saal 3“ heißt das Aufnahmestudio im legendären (und denkmalgeschützten) DDR- Funkhaus in der Berliner Nalepastraße. Hier sind zwei Individualisten zur Fortführung ihres erfolgreichen Projektes zusammen gekommen. Die vielbeschäftigte Sängerin Katharina Debus ist neben Frau Contra Bass auch Mitglied des preisgekrönten Vokalensembles „Stouxingers“ in Halle an der Saale. Aktuell arbeitet Sie am Hamburger Schauspielhaus, wo sie als Solistin in Horvarts „Glaube, Liebe, Hoffnung“ zu hören sein wird. Hanns Höhn wiederum hat sich als solider Begleiter und außergewöhnlicher Solist einen Namen gemacht. Er arbeitete mit vielen namhaften internationalen Künstlern und engagiert sich aktuell auch in den Formationen "Tango Transit" und "Sauerborn-Höhn-Sperrfechter".
Bersetzung: Katharina Debus (voc), Hanns Höhn (bass) http://www.myspace.com/fraucontrabass Eintritt: AK 16.- / 11.-(Stud.) / 9.- (Mitgl.) Adresse: Dreieinigkeitskirche, Glockendonstr., Nürnberg (Gostenhof) Sonntag, 4. Oktober 2009, 20.00 Uhr, Hubertussaal firstroundkill feat. yara linssWas passiert, wenn ein Sonnenstrahl abtaucht ins Dämmerlicht?
Weitere Auftritte folgten: Bei der letzten Kulturpreisverleihung wurde Yara Linss und ihre frische Bühnenpräsenz mit einem Nürnberg-Stipendium gewürdigt; sie gewann den Bruno-Rother-Wettbewerb der Musikhochschule Nürnberg und fährt als herausragendes Talent beim bayernweiten „Creole“-Casting demnächst zur Endausscheidung nach Berlin. Die in São Paulo geborene, in Ulm aufgewachsene und über die Niederlande an ihren Studienort Nürnberg gelangte Sängerin fasziniert nicht nur mit ihrer Vielsprachigkeit. Ihre Scats kullern punktgenau, die Melodielinien schweben wie Schönwetterwolken über Textzeilen in drei verschiedenen Sprachen, die ernster klingen, als der lichte Atmosphärenzauber zunächst glauben macht. Der in Fürth lebende und vielfach ausgezeichnete Pianist und Komponist Peter Fulda ist der ideale Bühnenpartner für diese taufrischen Lyrikvertonungen und die unerwartet dunkel grundierte Klangpoesie. Romantik ist für ihn mehr als ein Stil eine Vorliebe für düstere Stoffe, für das Abgründige, für fantastische Nebenstrecken, die rührende Schönheit des Schrecklichen und vor allem für spannungsreiche Akkorde und spannende Musik. Seine Stücke beleben die sogenannte Neue Musik mischen Modern Jazz mit Elementen aus der sogenannten Klassik - bearbeiten Schnipsel aus Horror-Soundtracks und wirken dabei intensiv, atmosphärisch, mal schwarz-blau und luftig, wie in dichten Nebel getaucht, oder zu harten Konturen geronnen. An der Seite von Yara Linss spielt der eigensinnige Pianist nun so wunderbar entspannt, wie man ihn lange nicht mehr gehört hat vielleicht wie zuletzt beim Doppel-Flügelschlag mit Michael Wollny, den er seit der Studienzeit beim Würzburger Pianisten Chris Beier gut kennt. Ein Nachtflug mit Herzklopfen und ohne Landebahn: „firstroundkill“ heißt die neue Band mit Sängerin Yara Linss und Peter Fulda am Flügel. Besetzung: yara linss- voc, peter fulda p, joachim lenhardt sax, andreas blüml git, alex bayer b, werner treiber - dr Eintritt: AK 18.- / 12.-(Stud.) / 9.- (Mitgl.) Adresse: Hubertussaal, Dianastraße 28, Nürnberg (Gibitzenhof) Donnerstag, 8. Oktober 2009, 22.00 Uhr, Jazzstudio Béatrice Kahl und Gaby Schenke: NDW meets JAZZ
„Herausgekommen ist ein ganz starkes Jazz-Album, das wieder einmal deutlich macht, wie lebendig und wandlungsfähig der Jazz auch 120 Jahre nach seiner Entstehung ist.“ (Volker Schuz, Musikchef NDR 1 Welle Nord, Kiel) "... Die groovigsten Momente, aber das mag jeder selbst entscheiden, lieferten Béatrice Kahl und Gaby Schenke, die als Duo "Take2" im Jazz-Club intensiven Latin-Jazz boten..." (Hannoversche Allgemeine Zeitung 02.05.2006, Achim Balkhoff) „Tonangebend bleiben nach wie vor Béatrice Kahl mit ihrem perlenden und zugleich rhythmisch verzwickten Pianospiel und vor allem Gaby Schenke selbst...“ (Jazzpages 10/05 + Jazzpodium 12/05-01/06) "... eine ausnehmend souveräne, mit Sicherheit aber die symphatischste Pianistin der Szene." „...Diese unglaubliche Saxophonistin, Flötistin, Sängerin, die mit einem verrückten Talent Themen verschiedenster musikalischer Stile komponiert, hat - das ist sicher - einen außergewöhnlichen Moment im Keller des Jazz Club de Savoie geschaffen." (Dauphiné Savoie/F, 11.4.07) "Getting Serious" nennt Gaby Schenke ihr zweites Album mit 2nd Edit. Da zeigt sie energisch und kreativ, was sie drauf hat. Und das ist eine Menge.“ (www.omm.de / 12.12.2005) Besetzung: Gaby Schenke Saxofone, Gesang, Béatrice Kahl Piano, Keyboards, Weitere Infos und Hörbeispiele unter: www.myspace.com/gabyschenkebeatricekahl www.myspace.com/gabriellaschenke www.beatricekahl.de/beatrice-kahl-trio.html Eintritt: AK 16.- / 11.-(Stud.) / 9.- (Mitgl.) Adresse: Jazzstudio, Paniersplatz 27, Nürnberg (Nähe Burg) Sonntag, 11. Oktober 2009, 20.00 Uhr, Saal der Musikschule Fürth Steffi Denk, Budde Thiem: Rocky Horror Swing ShowPremiere "The Rocky Horror Swing Show" - Ein kleines extra Knall-Bonbon zum Festival-Finish.
Dafür wäre man in den 70ern vom internationalen Rock`n Roll-Gerichtshof zu dreimal lebenslänglich verurteilt worden: "Smoke on the Water" im Mambofieber - "Born to be wild" als Pop-Ballade und als Hauptanklagepunkt ein locker swingendes "I can`t get no... ...Satisfaction". Aber dieser Abend soll nicht (nur) zum Rocker-Schubsen ausarten, sondern vor allem viel Spaß an der akustischen Umdeutung von eingebrannten Ohrwürmern vermitteln. Dafür werden 9 Nürnberger Ur-Musikanten sorgen, die mit einem soft bis saftigen Little-BigBand-Sound die alten Rockklassiker in neue Gewänder packen. Auch Santana, Sting und Supertramp werden daran glauben müssen, dass es ein Leben nach dem Rock gibt. Die Front-Frau: Steffi Denk, die stimmgewaltige Jazzröhre aus Niederbayern, wird mit ihrer Stimm(enfang)Power respektlos aber sehr kreativ das Erbe von McCartney, Morrison und Mercury verwalten. Sie darf sich sicherlich zu den faszinierendsten Sängerinnen derzeit zählen, mit einer Bühnenpräsenz, die einfach nur umwerfend ist. Roll over to Bossa and Swing mit: Tobias Schöpker-sax, bcl; Weitere Infos zur Sängerin und Hörbeispiele unter www.steffidenk.com Eintritt: AK 18.- / 12.-(Stud.) / 9.- (Mitgl.) Adresse: Fürther Musikschule, Südstadtpark 1, |